Montag, 25. April 2016

Leseecke: Das Liederbuch

Ich erinnere mich noch an die Anfangszeit meines Mama-Daseins, als ich in unruhigen Stunden singend durch die Wohnung tänzelte und die Kinder so beruhigen konnte. Kinderlieder sind unser Segen! Diese Liebe zum Gesang ist beiden Mädchen bis heute erhalten geblieben, nur singen, zwitschern und tiriliern wir inzwischen gemeinsam durch das Lied "Alle Vögel sind schon da" oder lassen von fern und nah hören, wie Kuckuck und Esel streiten.

Heute möchte ich euch "das Liederbuch" vorstellen, welches wir gern "durchsingen":


Warum entschied ich mich, euch aus der Vielzahl von Kinderliederbüchern dieses zu empfehlen?

Erstens: Die Illustratorin Annette Swoboda haucht den Liedern viel Herz ein. Ihre Bilder unterstützen kindgerecht, witzig und abwechslungsreich die Texte. Man mag auf den Gedanken verfallen, dass Zeichnungen in einem Liederbuch nicht wichtig seien, doch kleinere Kinder können noch nicht lesen und orientieren sich an den Bildern. Sie sind wichtig. So können die Kleinen blättern und fordern: "Mama, lass uns das hier singen". Sie wissen, welches Lied sich bei den kleinen Entlein verbirgt. Während des Singens schauen Sie sich die Illustrationen ganz genau an.



Zudem sammelt "Das Liederbuch" eine Vielzahl an Liedern: 97 Stück habe ich gezählt. Damit ist es zwar noch kein vollständiges Sammelsurium, bietet aber eine schöne Auswahl. 

Sehr zu schätzen weiß ich, dass die Lieder mit all ihren Strophen ihren Weg in die Druckerei gefunden haben. So manches mal ägere ich mich bei anderen Büchern, wenn nur die erste Strophe auftaucht - Gerade die Strophe also, welche ich auswändig kenne. Meist hakt es bei den nächsten Strophen mit der Textsicherheit und in diesem Buch findet man so ziemlich alle Strophen. 5 Strophen "Der Mond ist aufgegangen", 6 Strophen "Alle meine Kleider", 11 Strophen "Ein Vogel wollte Hochzeit machen".
Einziges Manko: Ausgerechnet das schöne Lied "Hänschen klein" taucht nur in der Kurzversion auf.



Ein weiterer positiver Punkt: Die Lieder werden durch einfache Noten ergänzt, sodass ältere Kinder die Lieder auf einem Instrument mitspielen können.

Habe ich euch überzeugen können? Was ist euer liebstes Liederbuch?

Samstag, 23. April 2016

Kindergarten Anekdoten - Teil 1 - "Mein Kind ist nicht krank"

Im Kindergartens erleben wir sie regelmäßig: die zahlreichen Storys, die uns erheitern oder verärgern. Ob im Umkleideraum, auf dem Hof, in den Essensräumen. Diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Heute: "Mein Kind ist nicht krank!"

Die Erkältungszeit liegt ja nun bald hinter uns, zum Glück! Der vergangene Winter bot beste Bedingungen für jegliche Viren, die sich nach herzenslust an uns und den Kids austobten.

Es passierte daher auch mehr als ein Mal, dass ich im Umkleideraum im Kindergarten folgende Beobachtung machte.

Die Eltern kommen mit ihren Kindern morgens herein und beginnen diese aus ihren gefühlt 20 Zwiebelschichten auszupellen. Unvermittelt hustet das Kind. Kein kleines räuspern oder "ich habe mich verschluckt" Gehüstel. Nein, ich spreche von diesem herrlichen kehligen und verschleimten Husten, den wir Eltern alle lieben (nicht). Panische Blicke werden ausgetauscht.
Das man sein Kind nicht wegen jedem Husten zu Hause lassen kann, steht sicherlich nicht zur Debatte. Interessant finde ich jedoch immer wieder, wie die ertappte Mutter sich in Ausflüchte stürzt. "Zu Hause hat er nicht so gehustet!" ist dabei die am häufigsten vertrene. Meistens bleibt das besagte Kind jedoch spätestens einen Tag später zu Hause und reißt die halbe Gruppe und minimum zwei der Erzieher mit sich!

"Mia hatte letzte Nacht 39 Fieber, aber heute Morgen war es wieder weg!"

Diesen Satz habe ich nur beiläufig mitbekommen, als ich auf dem Weg nach draußen an der Umkleide der Krippenkinder vorbei kam. Mehr will ich auch gar nicht wissen, denn da hört bei mir der Spaß auf. Ich wundere mich eigentlich, dass die Erzieherin die Kleine überhaupt abgenommen hat.

Die Grenze zur Verantwortungslosigkeit ist hier sehr schmal. Hat man schließlich nicht nur Sorge für die Gesundheit des eigenen Kindes zu tragen. Sondern auch für die, der restlichen Gruppe. Nicht jedes Kind steckt Husten & Co. gleich gut weg. Auch die Erzieherinnen haben bei uns oft so einen hohen Krankenstand, das Gruppen zusammen geschmissen werden müssen. Und sowas ist immer ärgerlich für alle beteiligten.

Wie handhabt ihr das? Ab wann bleiben eure Kids zu Hause? Habt ihr dafür eine Faustregel?

Mittwoch, 20. April 2016

Shoppingtipp: Tagebuch für Familien

Heute stelle ich euch meine neuste Anschaffung vor, ein Tagebuch für Familien.

Wie die meisten anderen auch, halte ich alle ersten Male der Kinder in einem eigenen Erinnerungsalbum fest: Das erste Lächeln, der erste Brei, der erste Urlaub, Weihnachten, etc. . Dabei haben die meisten Tagebücher vorgesehene Seiten, in denen man schnell Datum und/oder kurze Notizen festhalten kann. Dort gibt es Platz für Fotos, Karten und was man sonst noch Erinnerungswürdiges einkleben möchte.

Die Auswahl ist schier unendlich, ich habe für den Großen das "Wie schön, dass du geboren bist" damals zur Geburt geschenkt bekommen und für den Kleinen verwende ich "Willkommen, mein Schatz".

die Erinnerungsalben der Jungs
Mir fehlte aber ein Buch, in das ich die gemeinsamen Erlebnisse schreiben kann, schließlich passiert das Meiste nur noch zusammen. Erstaunlicherweise findet sich aber kaum was in der Richtung.

Also ein schnödes Notizbuch? Auch irgendwie langweilig. So stöberte ich ein bisschen bei Amazon und fand das Familientagebuch "Eine abenteuerliche Reise nach Zusammen" für knapp 17 Euro. Damit liegt es in der gleichen Preiskategorie wie die üblichen Erinnerungsalben.

Allerdings finde ich es ein wenig dünn und schmal für den Preis, aber sonst ist es sehr hübsch gemacht.




Die komplett individuell gestalteten Seiten laden wirklich dazu ein, ein paar Anekdoten aus dem Alltag reinzukritzeln, außerdem gibt es auch Beispielseiten:


Der besondere Clou ist nämlich der mitgelieferte Stempel, mit dem man Datum und Uhrzeit eintragen und dem Smiley den passenden Mund verpassen kann. So hat man schnell eine übersichtliche Einschätzung darüber, wie der Tag so gelaufen ist.


Im gesamten Haushalt lässt sich zwar kein Stempelkissen mehr finden (nachdem Sohn Nr. 1 damit eine riesige Sauerei veranstaltete), aber ich denke, ich komme auch ohne aus und freu mich schon, die ersten amüsanten und weniger spaßigen Situationen aus unserem Familienalltag rein zu schreiben. Genug Platz für eigene Gestaltungsideen gibt es nämlich :).

Habt ihr auch Tagebücher, Notizbücher oder Erinnerungsalben?