Montag, 14. März 2016

Linktipp: Mein Kind kauft ein. Alleine.

Eine wundervolle Idee entdeckten wir auf dem Blog "Eltern vom Mars": Mit süßen Bildern dokumentiert Anna, wie sie ihrer Tochter den Einkauf alleine zutraut. Ausgestattet mit einem Einkaufzettel schiebt ihre Tochter stolz den Kindereinkaufswagen durch die Gänge und packt Lebensmittel in den Wagen.


Hier findet ihr den Einkauf dokumentiert:
Eltern vom Mars - Kindern mehr zutrauen

"Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich."

Fühlt ihr euch inspiriert und lasst demnächst auch die Kinder einkaufen?
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/#sthash.7W7Iu5du.dpuf
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/#sthash.7W7Iu5du.dpuf
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/#sthash.7W7Iu5du.dpuf
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/#sthash.7W7Iu5du.dpuf
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/2016/02/kindern-mehr-zutrauen.html#sthash.Sx8eKWgI.dpuf
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/2016/02/kindern-mehr-zutrauen.html#sthash.Sx8eKWgI.dpuf
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/2016/02/kindern-mehr-zutrauen.html#sthash.Sx8eKWgI.dpuf
Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause. - See more at: http://www.elternvommars.com/2016/02/kindern-mehr-zutrauen.html#sthash.Sx8eKWgI.dpuf

Samstag, 12. März 2016

Sicher unterwegs mit dem (Lauf-)Rad

Wenn die Bobbycar Phase im Leben eines Kindes langsam zu Ende geht, wird es Zeit für das nächste Vehikel.

Doch mit einem Lauf- oder Fahrrad steigert das Kind nicht nur seine Unabhängigkeit und Beweglichkeit, sondern auch die Geschwindigkeit, in der es sich fortbewegt.

Copyright: Decathlon


Besonders wenn das Kind mit den Eltern im Straßenverkehr unterwegs ist, gibt es einige Sicherheitsmerkmale, auf die man beim Kauf besonders achten sollte.


Das Laufrad oder Fahrrad

Technisch wie preislich gibt es hier natürlich alles, vom Schnäppchen bis zum High End Modell. Die persönlichen Vorlieben sind da natürlich ausschlaggebend. Folgendes sollte man beim Kauf in Augenschein nehmen, um für den Sprössling das richtige Gefährt zu finden:

Copyright: Decathlon

  • der Rahmen sollte vernünftig verarbeitet und stabil sein. Außerdem darf keine scharfen Kanten haben, an denen sich das Kind beim Aufsteigen verletzen kann. Für kleinere Kinder ist ein abgewinkelter Rahmen einfacher zum Auf- und Absteigen. Des Weiteren ist die richtige Größe entscheidend. Im Fachhandel können die Kids eine Probefahrt machen. So ist man sicher, das richtige Rad zu kaufen. Wer keinen Fachhandel in der Nähe hat, kann sich dan den Größenangaben der Hersteller orientieren. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Gewicht des Rahmens. Hierbei gilt natürlich "so leicht wie möglich", auch weil Mama und papa sich sonst evtl. einen Bruch heben ;)
  • die Bereifung muss zum Fahrtweg passen. Luftbereifung federt besser als Vollgummi, ist aber bei stark holperigen Wegen anfälliger für eine Reifenpanne.
  • an jedes Fahrrad oder Laufrad gehört eine Sicherheitsausstattung in Form von Reflektoren (entweder in den Speichen, oder als Aufkleber an den Rahmen), Klingel und evtl. ein Wimpelchen. Wer im Straßenverkehr mit dem Kind unterwegs ist, muss beachten, dass laut StVZO auch am Kinderfahrrad eine Beleuchtung anzubringen ist.
    Für die ersten fahrräder empfiehlt sich ein Kettenkasten. Damit wird verhindert, dass sich die Hose in der Kette verfängt und es zum Sturz kommt.
  • ein Bremssystem ist auch für Laufräder ratsam, allein schon damit die Schuhe nicht leiden. Die Handbremse sollte dabei für die kleinen Fingerchen gut erreichbar und leicht zu betätigen sein. Fahrräder gibt es zum Teil auch noch mit Rücktritt, dieser ist sicherheitstechnisch jedoch nicht mehr zeitgemäß.
  • das Design ist natürlich Geschmackssache, allerdings werden auffällige Farben von den anderen Verkehrsteilnehmern leichter gesehen.
Bremshebel: nah am Lenker und leicht zu betätigen, Copyright: Decathlon


Die im Beitrag verwendeten Bilder stammen, mit freundlicher Unterstützung des Händlers, von dem Laufrad welches wir für Kilian gekauft haben. Es handelt sich um das Run Ride 500 von B'TWIN, erhältlich hier bei Decathlon. Nach reichlicher Recherche unter den einschlägigen Marken haben wir uns für dieses Modell entschieden, da wir vom Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt waren. Die Beratung im Shop in Leipzig war erstklassig. Besonders die guten Garantiebedingungen und der stets hervorragende Service von Decathlon haben ihr übriges getan.


Der Helm

Der richtige Kopfschutz ist bei der Nutzung von Lauf- oder Fahrrädern das A und O. Hierbei sollte nicht gespart werden. Von einem gebrauchten Fahrradhelm ist daher dringend abzuraten. Schon der kleinste Riss im Helm kann bei Folgestürzen zu schweren Verletzungen führen. Daher sollte auch nach einem stärkeren Sturz auf den Kopf sicherheitshalber der Helm ausgetauscht werden.
Auf folgende Merkmale solltet ihr weiterhin achten:

  • die richtige Größe. Fahrradhelme werden in von-bis Größen hergestellt und passen daher über einen längeren Zeitraum. Mit dem Einstellrädchen am Hinterkopf kann der Kopfumfang exakt eingestellt werden.
    Der Helm muss stabil auf dem Kopf sitzen, darf aber nicht drücken. Außerdem darf er nicht bis auf die Ohren reichen. Auch hier empfehle ich wieder eine ausgiebige Beratung im Fachhandel
  • folgende Ausstattungsmerkmale sind weiterhin empfehlenswert:
    • Polsterung der Innenseite
    • Polsterung des Kinnriemens
    • leichte Bedienbarkeit des Kinnverschlusses, auch für Kinderhände
    • Fliegengitter an den vorderen Belüftungslöchern um das Eindringen von Insekten in den Helm zu verhindern
    • Beleuchtung an der Rückseite oder Reflektoren
Beim Helm wurde es bei uns der Alpina Ximo Flash im kindgerechten Design, an dem Kilian hoffentlich lange Freude hat. Dieser hatte den besten Sitz und in der Preisklasse auch die beste Ausstattung.

Natürlich darf man seinem Kind auch gerne weitere "Schutzkleidung" anziehen. Insbesondere reflektierende Kleidung ist absolut empfehlenswert. Dazu stabile Schuhe, auch im Sommer.

Auch Mutti braucht als Begleitperson stabile Schuhe, außer du schaffst es dem Laufrad in High Heels hinterher zu rennen!

Wenn ihr, vielleicht mit Hilfe dieses Beitrages, das perfekte Lauf- order Fahrrad für euer Kind gefunden habt, dann wünschen wir euch allzeit gute Fahrt!

Dienstag, 8. März 2016

Wie will ich leben? - Es wird Zeit für eine Veränderung!

Das Handy düdelt noch mal, als ich bereits im Bett liege: "Wann treffen wir uns morgen?" Ganz vergessen! Ich muss noch einen Termin mit Freunden ausmachen, tipp tipp tipp. Unten hustet mein Kind, mein Mann ist schon eingeschlafen, aber ich denke noch über allerlei nach: Arbeit und Besorgungen, Bewerbungen, Freunde und Geburtstage, die Kinder, den Abwasch, die Dienstreise und das ganze Jahr...

Ich stehe unter Strom. Gleichzeitig bin ich so wahnsinnig fertig. Seit Tagen schon finde ich keine Ruhe. Früher verbrachte ich einen ganzen Tag im Bett, wenn mein Energielevel im Keller war. So ein Gammelsonntag füllte meinen Balken wie bei den SIMS von rot auf grün und weiter ging´s. Jetzt dümpel ich zwischen gelb und orange. 

Wenn es mir so geht, wird eine Veränderung fällig.
Der Fluss des Lebens ist stark, manchmal treibt man einfach mit, ohne darüber nachzudenken, wohin und wieso. Aber das Leben muss kein SIMS-Spiel sein. Wir dürfen den Curser an uns nehmen und selbst tätig werden, dürfen bestimmen, wie und wo wir leben wollen. 

Aber: Wie will ich leben?

Viele Menschen wissen schon früh, wie sie leben wollen. Die einen verfolgen das klassische Konzept: Schule, Ausbildung, Arbeiten, Haus bauen, Heiraten, Kinder bekommen, Karriere voranbringen usw. Die anderen wollen einen alternativen Weg einschlagen: Ohne Bindungen von einem Tag in den nächsten leben, im Ausland oder Inland, auf jeden Fall nicht so materialistisch, sondern künstlerisch und vielleicht weltverbessernd. Der erste Weg klingt vernünftig, der zweite idyllisch. 

Und ich?

Hier mein 5 Punkte Vorgehen:
  • Wunschkiste
    In die Wunschkiste packe ich alles, was mir wichtig ist und natürlich wird sie unrealistisch voll. Ich möchte arbeiten, mit den Kindern Zeit verbringen, lesen, Freunde treffen, einen Roman schreiben, viele Do-it-yourself-Projekte verfolgen, meine Nähmaschine beherrschen, ein Ehrenamt annehmen, Briefe schreiben, mit meinem Mann ins Kino gehen und verreisen. 

  • Jetzt-Stand auf Vor- und Nachteile prüfen Ich arbeite 40-50 Stunden die Woche, was den Vorteil hat, dass wir gut mit dem Geld auskommen. Dadurch habe ich allerdings weniger Familienzeit und auch weniger Freizeit. Bei meinem Mann ist es anders: Er hat zu viel Familienzeit und bräuchte wieder die Abwechslung, die Arbeit mit sich bringt.
    Wir kommen gut zurecht, was die Betreuung unserer Kinder angeht, aber wir gehen nie zusammen aus, weil immer einer zu Hause bleiben muss.
    Unsere Wohnung ist nicht besonders groß, aber momentan gäbe es mehr Nachteile als Vorteile, sodass wir uns momentan noch nicht zum Umziehen entschließen (höherer Mietpreis, der Umzug an sich, wahrscheinlich KiTa-Wechsel und längerer Arbeitsweg und wir verlören unsere liebgewonnene Hausgemeinschaft).
    Ich möchte mich gern ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit einbringen.
  • Lösungen überlegen
    Offensichtlich ist, dass sich das Arbeits-und-Familienzeit-Problem dadurch lösen ließe, dass mein Mann und ich uns die Arbeitszeit aufteilen. Zum Beispiel könnte ich vormittags und er nachmittags arbeiten.
    Auch für das Ausgeh-Problem findet sich eine einfache Lösung: Wir sollten einen Babysitter suchen.
    Wie ich mich in die Flüchtlingsarbeit einbringen will, weiß ich noch nicht. Ich versuche mich an eine Kollegin zu hängen, die sich auch engagieren will.
  • Aktiv werden
    Vom dritten zum vierten Punkt geht man einen großen Schritt, den man leider oft auch gar nicht schafft. Ein "Was wäre wenn" fühlt sich im Kopf gut an, aber die Umsetzung bereitet Magenschmerzen. Man muss sich nämlich nicht nur kümmern, Gedanken machen und viel Erledigen, sondern auch mit Risiken und Unsicherheiten umgehen.

    Was habe ich gemacht? Zunächst bat ich meine Chefin, meine Stunden auf 30h/Woche zu reduzieren. Wenn ich von 7-13 Uhr arbeite, habe ich den gesamten Nachmittag als Familienzeit "frei". So wird es ab Mitte April sein.
    Als nächstes begannen wir für meinen Mann Bewerbungen auf Teilzeitstellen zu schreiben und inzwischen sind wir soweit, dass ein Arbeitsvertrag vorbereitet wird und er in 2-3 Monaten anfangen kann.

    Bei der Suche nach einem Babysitter sind wir ebenfalls erfolgreich gewesen und haben nun eine junge Frau gefunden, die nicht weit von uns entfernt wohnt und einen Abend in der Woche auf unsere Töchter aufpasst.

  •  Probleme ausmerzen
    Veränderungen gehen selten unproblematisch vonstatten. Meine 30-Stunden-Woche ist mit der 20-Stunden-Woche meines Mannes nicht kompatibel, aber einer von uns muss derzeit immer zu Hause sein, weil unsere jüngere Tochter noch zu Hause betreut wird. Ab September haben wir einen KiTa-Platz, aber wie regeln wir es bis dahin? Wir hoffen auf einen Tagesmutter-Platz von April bis Juli, aber vier Monate sind für eine Tagesmutter fast mehr Aufwand als Nutzen - kaum eingewöhnt, geht das Kind wieder... Zumal ich den Eindruck habe, es gibt auch keine freien Plätze. Nächste Woche nimmt mein Mann am Info-Tag des "Netzwerk Kinderbetreuung" in Bonn teil und wir bekommen dort einen Ansprechpartner, der uns vielleicht helfen kann, eine Lösung zu finden.
 
Ich freue mich auf die Veränderungen, die wir in den letzten Wochen in die Wege geleitet haben. Es lohnt sich, die Frage "Wie will ich leben?" zu stellen und dann auch aktiv zu werden.


Wie wollt ihr leben? Seid ihr auf einem guten Weg dahin?