Samstag, 12. November 2016

Ich packe meinen Schuhkarton...

Weihnachten im Schukarton ist eine so einfache wie phantastische Aktion: Ein von euch mit Geschenken gefüllter Schuhkarton macht sich auf die Reise zu einem Kind, das vielleicht noch nie ein Geschenk erhalten hat. Letztes Jahr erreichten Geschenke aus dem deutschsprachigen Raum Kinder aus Bulgarien, der Republik Moldau, Slowakei, Polen, Rumänien, Weißrussland, Mongolei, Serbien und Montenegro. Viele Familien leben in diesen Ländern an der Armutsgrenze. Kirchengemeinden vor Ort laden zielgerichtet Kinder zu Weihnachtsfeiern ein, auf denen die Geschenke verteilt werden. Dabei arbeiten sie mit Sozialbehörden und anderen karitativen Organisationen zusammen. 
Ich mag die Aktion bis auf die Einbettung ins Christentum sehr gern.

Dieses Jahr bereitete ich meine Kinder auf die Aktion vor, indem wir über Kinder sprachen, die nicht so viele Spielsachen haben wie sie. Wir zogen gemeinsam los, um einen Weihnachtskarton mit Nützlichem und Schönem zu füllen. Die Kinder durften aussuchen.

Dieses Päckchen stellten wir für ein Mädchen im Alter von 2-4 Jahren zusammen:



Da meine Töchter ebenfalls in diese Alterklasse gehören, ließ ich ihnen freie Hand. Das von uns beschenkte Mädchen darf sich nun unter anderem über eine Puppe und ein Elsa-und-Anna-Bilderbuch freuen. Außerdem gibt es eine Hose mit Goldsternchen, einen Pulli mit Gesicht, Kinderschokolade, ein Malbuch und Stifte.

Als es ans Verpacken ging, ließ die Freude der Kinder etwas nach. Sowohl Mila als auch Annika wollten die Puppe doch lieber für sich behalten. Ich wies sie darauf hin, dass sie selbst schon Unmengen Barbiepuppen besitzen und das Kind vielleich noch gar keine. Sie ließen sich dann darauf ein.

Als wir den Schuhkarton dann jedoch an einer Sammelstelle abgaben, glänzten Milas vor Stolz. Wir sind uns sicher, dass die Kleine sich sehr freuen wird.

Bis zum 15. November 2016 könnt ihr Schuhkartons noch abgeben. Alle Informationen zur Aktion gibt es hier:
https://www.geschenke-der-hoffnung.org/

Kommentare:

  1. Meine Oma macht das auch schon seit vielen Jahren! ist das bei der deutschen Aktion eigentlich mittlerweile so wie bei der amerikanischen, bei der man sogar erfährt, wo das Päckchen hin ging?

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    1. Nein, man gibt sein Päckchen einfach ab und dann begibt es sich allein auf die Reise, ohne dass rückgemeldet wird, wer es bekommt.

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  2. Als ich Kind war, haben wir auch an dieser Aktion teilgenommen. Unsere Schule hat das immer organisiert :) ich fand es immer toll. Eigentlich könnte ich das wieder aufleben lassen, auch ohne eigene Kinder!
    Danke fürs erinnern :)
    Liebe Grüße,
    EsistJuli

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