Dienstag, 24. Juni 2014

Jetzt seid ihr dran!



Jetzt haben sich schon einige von uns vorgestellt, in den kommenden Tagen werdet ihr noch mehr Geschichten von uns lesen.

Aber nun seid ihr gefragt! 

Erkennt ihr euch in unseren Erlebnissen wieder? Oder habt ihr ganz andere Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr die Schwangerschaft erlebt, plant ihr sie erst oder wollte ihr ganz auf Kinder verzichten?

Wir sind neugierig, erzählt uns von euch!


Kommentare:

  1. Es ist 0:15Uhr, eigentlich wollte ich gerade schlafen gehen.
    Fußball ist vorbei und mein Töchterchen habe ich auch gerade gestillt.
    Aber schlaf wird sowieso überbewertet, also kann ich euch genauso gut noch von mir erzählen.

    Ich bin 21 Jahre und seit dem 12.3. Mutter einer kleinen Tochter. Wenn ich nicht gerade die stinke Windeln meiner Kleinen wechsel, dann mach ich das auf Arbeit bei fremden Kindern, denn ich bin Auszubildende zur Kinderkrankenschwester.Im Moment aber in Elternzeit.

    Warum jetzt ein Kind?- Ja, warum nicht?
    Ich bin seit 4 Jahren in einer glücklichen Beziehung und wir wissen, dass wir zusammen Kinder wollen und das wir uns das zutrauen.
    Mein Arbeitsverhältnis lässt das durchaus zu und ich verdiene gut genug, dass ich nicht allzu wenig Elterngeld erhalte. Was ich verpasse, kann ich hinten dran hängen.
    Mein Partner arbeitet mittlerweile an seinem Master.
    Wir haben unsere eigene Wohnung im Haus meiner Mutter.
    Womit wir gleich beim nächsten Punkt sind, Großeltern die immer da sind.

    Also warum nicht?
    .erst Ausbildung, dann Kind
    .erstmal verdienen
    .erstmal reisen

    Uns doch Wurst.... Wobei mein Gutster auch erst zu überzeugen war!

    Und gerade dann, wenn man denkt. Es kann nicht geklappt haben. Dann klappt es und es beginnt etwas wunderbares.

    Nach dem ersten Frauenarztbesuch erzählten wir als erstes meiner Mutter davon. Welche, wie erwartet, sich unglaublich freute, ja sogar weinte!
    Als nächstes mein Vater, dessen Reaktion immerhin besser war als bei meinem Bruder (damals 25) als dieser verkündete Vater zu werden. Also auch positiv.

    Als ich wegen Übelkeit nicht auf Arbeit konnte, waren wir bei der Mutter meines Freundes (damals wohnte er noch bei ihr). Sagen wir es so: Ihr Reaktion war alles andere als nett. Es hängt mir heute noch etwas nach, auch wenn sie sich müht.

    Sein Vater& Partnerin reagierten überrascht, aber doch erfreut.

    Während meine Großeltern sich über ihr 8. Urenkelchen freuten, versteckten die Eltern meiner Schwiegermutter ihre Freude etwas und die Mutter meines Schwiegervater war auch der Meinung wir hätten doch noch paar Jahre Zeit lassen können. Zu spät!

    An meinem Ausbildungsplatz haben sich übrigens alle gefreut, Lehrer wie Schüler. Ich schicke meiner Klassenlehrerin sogar monatlich ein neues Bild =)
    Die Verlängerung der Ausbildung war mehr Formalität.

    Bis auf Übelkeit kann ich mich über meine Schwangerschaft nicht beschweren. Zumal ich ab der 12. Woche Zuhause war, da mir Antikörper fehlten, was im KH ungünstig ist.

    Wir haben uns die Wohnung im Haus meiner Mutter ausgebaut, Umzug.
    Alles kein Problem.

    Seit Neujahr scheint sich auch meine Schwiegermutter mit ihrer Oma-Rolle abgefunden zu haben und gibt sich merklich mühe.

    Seitdem Sophia da ist, sind sowieso alle lieb.

    Es ist also kein Problem jung Eltern zu werden, das Problem sind eher die Leute, die denken es ist ein Problem.

    Unsere Tochter hat übrigens sogar eine UrUroma! Wer kann das schon heutzutage noch sagen?

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    1. Liebe huepfeball,

      das klingt wirklich nach "alles richtig gemacht" :-D. Ich finde toll, wenn man sich seinen Kinderwunsch erfüllt, auch wenn es nach den Maßstäben von anderen nicht der richtige Zeitpunkt für ein Kind ist, die (warum auch immer) glauben, dass es sie was angeht. Über den richtigen Zeitpunkt kann man sich sowieso streiten.
      Und wie man bei uns sieht, ist von bis alles möglich. Ob es mitten im Studium, mit Ehemann oder relativ frischer Beziehung, alleine oder aus einem gesicherten oder ungesichertem Arbeitsverhältnis passiert. Die Probleme und Freuden sind die gleichen :)!
      Deshalb werben wir ja mit unserem Potpourri an unterschiedlichen Biografien für mehr Verständnis und Toleranz füreinander <3!

      Liebe Grüße an dich und deine Sophia :)

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    2. Heutzutage ist schon eine Uroma recht selten, eine Ururoma ist ein Phänomen! :D

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  2. Stimmt. Wir haben auch nur noch eine Uroma, aber immerhin!

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  3. Mila hat zwei Uromas (79 und 82 Jahre alt) und einen Uropa (82 Jahre alt). Auch nicht schlecht! Ich hatte in meiner Kindheit nur eine Uroma – Oma Else. Sie hat zuletzt sogar mit im Haus gewohnt. Vier Generationen unter einem Dach :)

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  4. Unsere Tochter wird 5 Urgroßeltern haben. Da wären meine beiden Omas (76 und 77) und meine beiden Opas (76 und 80) und dann noch die Oma meines Freundes (85).

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  5. Lenore85 (Nadine)27. Juni 2014 um 22:36

    Meine Kleine hat auch 3 Uromas und 2 Uropas, der Älteste ist der Uropi mit 82.

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  6. Mein Freund und ich kennen uns nun schon bald 8 Jahre. Kinder wollten wir unbedingt und wir warteten nur noch auf den "perfekten" Zeitpunkt ;-). Im Sommer 2012 setzte ich die Pille ab, da wir im Herbst/Winter richtig loslegen wollten und mein Körper sich schon langsam an einen natürlichen Zyklus gewöhnen sollte, da ich nun doch schon viele Jahre die Pille nahm. Nach meiner Ausbildung wurde ich von meinem Betrieb 2 mal befristet und mir wurde immer gut zugeredet, dass sie mich ab April 2013 fest übernehmen wollen. Im November dann der Schock - eine unbefristete Übernahme wäre nicht möglich. Ich war fassungslos dass ich wieder bei Null anfangen sollte, wo wir doch nun unseren Kinderwunsch in die Tat umsetzen wollten. Also ging erstmal der Bewerbungsstress los und ich fand zum März 2013 eine neue Stelle - befristet für 2 Jahre :-(
    Mein Zyklus war nach Absetzen der Pille ein Albtraum, ich hatte anfangs fast 3 Monate keine Periode und es pendelte sich nur sehr langsam ein. Im Februar 2013 begann ich dann regelmäßig Unterleibsschmerzen zu haben, es verschlimmerte sich zunehmends und im März wurde dann wegen Verdacht auf eine Eierstockentzündung mit Antibiotika therapiert. Half nichts und so wurde ich Anfang April ins KH zur Bauchspiegelung geschickt. Da traf die Diagnose mich dann mit einem Schlag - Endometriose! Ich wusste sehr gut was das bedeutet und mir war klar, dass viele Frauen dadurch nie Kinder bekommen können. Ich war am Boden zerstört, man rechnet doch mit 23 Jahren nicht damit, vielleicht keine Kinder bekommen zu können. Die Ärzte sagten ganz klar, dass wenn ich die nächsten 3 Monate nicht schwanger werden würde, sie mir dann erstmal für längere Zeit die Pille wieder empfehlen um vorerst die Ausbreitung der Endometriose zu vermeiden. Zuhause bestellte ich mir online dann Ovulationsteststreifen, da ich meinen Eisprung bei dem unregelmäßigem Zyklus nicht kannte. Dank der Tests klappte es schon im Juli 2013 und im März 2014 konnte ich meine kleine Tochter im Arm halten. Ein Wunder für mich nach dieser Diagnose nur ein Jahr zuvor! Mein Arbeitsvertrag läuft während meiner Elternzeit aus, aber das ist egal es findet sich schon was Neues. Ich bin froh diesen Weg gegangen zu sein!

    Vielleicht liest das ja hier auch eine Frau mit Endometriose und ich konnte ihr mit meiner Geschichte etwas Mut machen!

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